Diese Themen waren wie folgt:


Wahlversprechen 2015
Wahlversprechen 2015

Schulneubau

Wir erinnern uns an die schönen Plakate im Wahlkampf 2015, wo anschaulich ein neues Schulgebäude präsentiert und von Frau Bürgermeister Eisner in Aussicht gestellt wurde. Diese Plakate überraschten uns damals doch sehr, da Frau Bürgermeister Eisner in der Vergangenheit keine Notwendigkeit für einen solchen Schulneubau erkannt hatte. Vielleicht auch deshalb, weil die FPÖ sehr wohl die Dringlichkeit thematisierte und es damals zu einem zentralen Punkt machte. Man könnte auch sagen, die Idee wurde von Frau Bgm Eisner einfach abgekupfert.

Die freiheitliche Fraktion und insbesondere Wolfgang Schögl als Obmann des Familienausschusses begrüßten natürlich diesen Schwenk bei der ÖVP und waren sehr engagiert bei den Sitzungen für den Schulneubau und den entsprechenden Planungen. Rasch stellte sich jedoch heraus, dass das angebliche Interesse an einem Schulneubau für Frau Bürgermeister Eisner offensichtlich nur ein Feigenblatt war. Es wurde einem FP Gemeinderat die Schuld am fehlenden Neubau gegeben, da dieser keinen Grund an die Gemeinde verkaufen wollte. Die Freiheitliche Fraktion beauftragte daraufhin auf eigene Kosten einen Baumeister mit der Erstellung eines Schulkonzeptes und wies nach, dass ein Schulneubau auf eigenem Grund möglich ist.

Aufgrund mangelnden Engagements und viel zu großen Zeitspannen zwischen wichtigen Terminen wurde leider Wesentliches versäumt. Ein Blick in Ohlsdorf genügt, um zu erkennen, dass wir keine neue Schule haben und diese auf absehbare Zeit auch nicht bekommen werden. 



Unser Vorschlag für den Schulneubau:


Wahlversprechen 2015
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Verkehr

Dieses Thema betrifft sehr viele von uns jeden Tag. Es war in den vergangenen Jahrzehnten so, dass Flächenwidmung und Bautätigkeit im Vordergrund standen und die Verkehrsanbindung zu diesen Flächen nicht bzw viel zu wenig beachtet wurde. Daraus ergaben sich zwangsläufig die bekannten Schwachstellen und Kapazitätsgrenzen in Ohlsdorf. Der plakatierte Vorschlag der Bürgermeister Fraktion im Jahr 2015 zur Lösung von Verkehrsproblemen bewarb einen Citybus zwischen Gmunden und Ohlsdorf. Es dauerte damals nicht lange, bis sich herausstellte, dass auch diese Idee lediglich ein hübsches Bild auf einem Plakat war, aber niemals richtig durchdacht wurde und schlussendlich nicht realisiert werden konnte. Alleine die Verkehrsführung über Hochbau/Unterthalham war für einen Bus aufgrund der engen Kurven nicht fahrbar. Dies sollte bereits bei einer ersten Begutachtung jeder Führungskraft auffallen. 



Wahlversprechen 2015
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Bauer im Ort

Ein Thema, das uns gefühlt bereits eine Ewigkeit beschäftigt. Während die freiheitliche Fraktion bereits damals dafür plädierte, die zentrumsnahe Fläche für eine hochwertigere Nutzung freizugeben, favorisierte und plakatierte Frau Bürgermeister Eisner ihre Idee für die Revitalisierung des alten Bauhofes. Ein Ort für Veranstaltungen oder ein Heimatmuseum wurde hier irreführender Weise angedacht. Auch hier genügen wenige Worte, denn es war bald klar, dass sich hinter diesem hübschen Bild und der netten Idee ebenfalls nichts anderes als gutes ÖVP Marketing versteckte. Eine Revitalisierung des alten Bauhofs fand nicht statt, die Flächen wurden an einen Wohnbauträger verkauft. Dieser wird hoffentlich bald den Wohnbau und die Gewerbeflächen im Erdgeschoss errichten.



Wahlversprechen 2015
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Wasserskandal - fehlende Aufklärung und Sanierung

Das Entsorgungsunternehmen Vorwagner deponierte illegalerweise in einer Baurestmassendeponie den Stoff Clopyralid. Die daraufhin ins Ohlsdorfer Grundwasser eingeschwemmte Substanz verursachte neben dzt. noch unbekannten gesundheitlichen Schäden für uns Konsumenten einen hohen finanziellen Schaden für die Gemeinde. Eine neue Wasserleitung für den Bezug von Gmundner Wasser musste für ca. 1 Millionen Euro gebaut werden. In diesem Zusammenhang versprach Frau Bürgermeister Eisner volle Aufklärung der kriminellen Verantwortung, die Rückforderung der entstandenen Kosten sowie die Wiederherstellung der Ohlsdorfer Selbstversorgung durch neue Trinkwasserbrunnen. Für die freiheitliche Fraktion hat die Selbstversorgung der Gemeinde durch eigenes Trinkwasser hohe Priorität. Leider wurden auch hier Frau Eisners Versprechen bisher nicht in die Tat umgesetzt: Bisher keine Aufklärung der kriminellen Verhältnisse, keine Rückforderung der entstandenen Kosten, keine langfristig sanierte Deponie.



Wahlversprechen 2015
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Bauboom

Speziell im Westen des Ohldorfer Zentrums entstanden in den letzten Jahren (zu) viele mehrgeschossige Wohnbauten. In Holzhäuseln könnte eine mehrgeschossige und sehr dichte Bebauung realisiert werden, in Zentrumsnähe ist am Langganglweg auch ein solcher Wohnbau vorgesehen. WBauboom

Speziell im Westen des Ohldorfer Zentrums entstanden in den letzten Jahren (zu) viele mehrgeschossige Wohnbauten. Zwei weitere Großprojekte wurden nach massiven Anrainerprotesten im Gemeinderat per verordnetem Neuplanungsgebiet zurückgestellt bzw. müssen diese dem Ortsbild angepasst werden. Schon seit längerem setzten wir und für ein verbindliches Baukonzept in Ohlsdorf ein. In den letzten zwei Dialogen (FPÖ Gemeindezeitung) sind wir auf dieses Thema sehr genau eingegangen und diese können auf www.team-ohlsdorf.at nachgelesen werden. UNSER KONZEPT FÜR OHLSDORF Ohlsdorf sinnvoll gestalten, schön erhalten! 1. Wieviel soll gebaut werden? Wenn es weiterhin neue Bebauung in Ohlsdorf geben soll, muss die Kapazität von Schule und Kindergarten eine unbedingte Begrenzung vom Bau neuer Wohneinheiten darstellen. Es macht einen Unterschied ob in einer Schulklasse 18 oder 24 Kinder bereut werden müssen. Sollte keine Bebauung mehr stattfinden, läuft Ohlsdorf etwa Gefahr ihren Schulstandort nur mehr eingeschränkt aufrecht erhalten zu können und hinsichtlich Altersstruktur zu „vergreisen“. Also wären unserer Ansicht nach ca. 25-30 Einheiten im Jahr eine vertretbare Größe. 2. Was soll gebaut werden? Der bestehenden Struktur gemäß! Wir wollen selbstverständlich nicht unnötig Grundflächen versiegeln und daher wären 1/3 verdichtet und 2/3 als Einfamilien- oder Doppelhäuser unser Ansatz. Da es in den letzten Jahren einen deutlichen Überhang an dreigeschoßigen Mehrparteienhäusern gegeben hat, sollte zumindest die nächsten drei Jahren kein solches Projekt genehmigt werden. Sichergestellt kann dies mit der Verordnung von Neuplanungsgebieten und entsprechenden Bebauungsplänen werden. 3. Für wen soll gebaut werden? Ganz klar für Eigentum und Familien. Der Vorteil von Bewohnern mit Eigentum, sei es in einer Eigentumswohnung oder einem (Doppel-)Haus, ist die bessere emotionale Bindung an unsere Gemeinde. Wer sich entschieden hat, sich dauerhaft in Ohlsdorf niederzulassen, dem liegt viel mehr an unserer Gemeinschaft. Ein besonderes Augenmerk müssen wir auf die Schaffung von preiswertem Wohnraum für Familien legen. Einerseits lernen sich die Eltern bei den vielen Festen der Kinder besser kennen und die heranwachsenden Kinder sind das Fundament der künftigen Dorfgemeinschaft. Ein besonderes Augenmerk werden wir auf leistbares Bauland legen müssen, dazu mehr in einem weiteren Artikel. 4. Wo soll was gebaut werden? Vorhandene Baulücken müssen gefüllt werden bevor weitere Flächen umgewidmet werden, weiters muss vor der Bauplatzwidmung die Infrastruktur ausreichend vorhanden sein. Grundsätzlich sollte die aktive Landwirtschaft in der Bewirtschaftung nicht eingeschränkt werden und landwirtschaftliche Vorrangflächen nicht mehr umgewidmet werden. 5. Wie soll gebaut werden? Kurz zusammengefasst: Platzsparend, radfreundlich und so grün wie möglich. Bäume, begrünte Dächer und so wenig wie möglich versiegelte Flächen sollten durch die Bebauungspläne sichergestellt werden. 6. Muss immer neu gebaut werden? Es wird zu überlegen sein, wie man mittles Umbau oder Ausbau dem Flächenfrass entgegenwirken kann. Wenn dadurch zusätzliche Wohneinheiten entstehen, sind diese bei der Gesamtzahl zu berücksichtigen. Die Gemeinde soll solche Projekte gegenüber Neubauten bevorzugen.

Wir Freiheitlichen haben uns stets für eine in jedem Sinne verträgliche Bebauung ausgesprochen. Speziell die Projekte in Holzhäuseln und Langganglweg haben großen Unmut bei den Ohlsdorfern verursacht. Beide Projekte wurden seit 2019 (?) immer wieder intensiv und kontrovers im von Georg Grafinger (ÖVP) geführten Bau- und Planungsausschuss diskutiert. Bebauungspläne für eine verträgliche Bebauung wurden von den ÖVP Gemeinderäten regelmäßig als zu arbeitsintensiv und zu teuer abgelehnt. Als wir in den Gemeinderatsitzungen unsere Bedenken gegen überdimensionierte Projekte vortrugen, erklärte Frau Bürgermeister Eisner, nichts von einer solchen Bebauung gewusst zu haben. Ob diese Unkenntnis auf mangelnde Kommunikation zwischen Frau Bürgermeister und Herrn Grafinger oder schlichte (ÖVP) Vergesslichkeit zurückzuführen ist, konnten wir nicht in Erfahrung bringen. Jedenfalls hat Frau Eisner offenbar wieder einmal erkannt, dass die von der FPÖ vertretene Meinung der Mehrheit der Ohlsdorfer entspricht und hat sich daher um 180 Grad gedreht. In einer Presseaussendung spricht sie sich nun auch gegen den zuvor unterstützen mehrgeschossigen Wohnbau aus. Neue Erkenntnis? Nein, alte Wendehalspolitik!

 



Wahlversprechen 2015
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Badesee Aurachkirchen

Der 1979 als Hochwasserschutzbecken errichtete Badesee ist wieder mal in aller Munde. Nachdem im Vorjahr der Badebetrieb unter dem Vorwand der Coronamaßnahmen untersagt wurde, ist er wieder auf der Tagesordnung der Gemeinde aufgetaucht. Laut BH Gmunden ist eine vom damaligen Bürgermeister Spitzbart geplante Naturbadeanlage seit 2008 im Bau. Passiert ist aber in den 13 Jahren nichts. Einzig in verschiedenen Ausschüssen wurde in den letzten Wochen ergebnislos eine Lösung besucht. Mit einer Presseaussendung hat Vizebürgermeisterin Ines Mirlacher dann etwas Bewegung und mediale Aufmerksamkeit in die Causa gebracht. Reflexartig hat zwei Tage später Frau Bürgermeisterin Christine Eisner einen Dringlichkeitsantrag im Gemeinderat eingebracht, quasi ist es jetzt IHRE Initiative! Warum sie in den zwölf Jahren als Bürgermeisterin diese Dringlichkeit nicht gesehen hat entzieht sich unserer Kenntniss.

Das wirklich überraschende an dieser Causa ist für uns aber, dass in derselben Sitzung auch der Mittelfristige Investitionsplan für die nächsten fünf Jahre auf der Tagesordnung beschlossen wurde. Von einer Investition in den Badesee war darauf nichts zu lesen. Weder von ÖVP noch von SPÖ kam eine Wortmeldung zum Thema und beide Parteien beschlossen das fünfjahres Budget ohne Badesee. 

Fazit: Entweder ist das Interesse für den Badesee ein undurchdachter Bluff vor der Wahl oder die verantwortlichen Personen verstehen das Gemeindesystem nicht.